Projekt VitaBIT

Pflegeservice von morgen bereits heute im Einsatz

Das im Juli 2007 gestartete Projekt VitaBIT beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie ambulante Pflege bereits heute effizienter, qualitativ hochwertiger und damit kostensparender gestaltet werden kann.

Zusammengetan haben sich Partner mit technologischer, wissenschaftlicher und sozialer Ausrichtung, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ambulante Pflege mit einer offenen IT-Pflege-Plattform auf ein neues Fundament zu stellen. Die Plattform soll die Kommunikation und den sicheren Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten im Pflegeprozess erstmals rundum gewährleisten.

Mit der Einbeziehung ambulanter Pflegedienste beschreitet VitaBIT neue Wege: Der Pflegedienstleister testet als Pilot- Anwender im ambulanten Pflegedienst die Bedienbarkeit der IT-Pflege-Plattform im Alltag und deren Wirtschaftlichkeit. Das Projekt setzt um, was in der Praxis bisher nur unzureichend funktioniert: Die Möglichkeit zur Kommunikation und Kooperation zwischen Hausarzt, Pflegedienstleister und mobilen Mitarbeiten – kurz: allen Beteiligten im Pflegenetzwerk rund um den zu Pflegenden.

Schaubild: VitaBIT Pflegeplattform
VitaBIT Pflegeplattform

Mobile Anwendung für Pflegekräfte

Ortsunabhängig

Über das Mobiltelefon hat die Pflegefachkraft die Möglichkeit den Tourenplan sowie sämtliche Daten des zu pflegenden Patienten abzurufen. Mit einem digitalen Stift der DokuStift GmbH dokumentiert die Pflegekraft während der Arbeit wie gewohnt die durchgeführten Pflegemaßnahmen. Am Ende des Tages werden alle Daten des DokuStifts in die zentrale VitaBIT-Datenbank übertragen und der elektronischen Akte zugeordnet.

Situationsbezogen

Der Einsatz drahtloser Messgeräte mit einer Schnittstelle zu der oben beschriebenen mobilen Lösung ermöglicht es, dass die Vitalwerte digital erfasst und damit auch ausgewertet werden können. Mit einer entsprechenden Logik ist es dann möglich, große Abweichungen in den erfassten Vitalwerten zu identifizieren und z. B. dem betreuenden Arzt automatisch eine Benachrichtigung zukommen zu lassen. Nicht zuletzt werden die Mitarbeiter vor Ort entlastet – der bürokratische Aufwand wird minimiert und die Mitarbeiter haben insgesamt mehr Zeit für das, auf was es eigentlich ankommt: sich um die Bedürfnisse der Patienten zu kümmern.

Zentrale Koordination für Pflegedienstleitung

Übersichtlich

Die Pflegedienstzentrale wird durch den Client am Verwaltungsarbeitsplatz bei der Planung und Koordination der Mitarbeiter sowie der Kommunikation mit anderen Einrichtungen wie z.B. Krankenhäusern, Ärzten, Mahlzeitenservice, Angehörigen, etc. unterstützt. Mit der offenen Plattform werden die gesamten Patienteninformationen zentral gesammelt und allen Beteiligten ortsunabhängig und unter Berücksichtigung hoher Datensicherheit bereitgestellt.

Sicher

Der Zugang zu persönlichen oder gesundheitsbezogenen Daten wird dabei je nach Anwender beschränkt. Eine spezielle Sicherheitskomponente für die Autorisierung des Zuganges zu sensitiven Pflege- und Patientendaten wird in jedem Terminal eingesetzt. Um eine optimale Erweiterbarkeit und Wartung des Systems auch nach individuellen Erweiterungen und Anpassungen gewährleisten zu können, basiert VitaBIT auf einer Plugin-Architektur. Die Plugins können über Standard Webservice- Schnittstellen integriert werden. VitaBIT stellt Schnittstellen für die Pflegeplanungssoftware zur Verfügung, so dass der Pflegedienst weiterhin die gewohnte Umgebung verwenden kann.

Kommunikation mit dem Pflegenetzwerk

Interaktiv

Der dritte Client bietet die Möglichkeit des Zugriffs auf die gemeinsame Datenbasis durch verschiedene weitere Benutzergruppen, die an der Pflege der Patienten unmittelbar beteiligt sind. Hier sind insbesondere die Ärzte und Krankenhäuser, die die jeweiligen Patienten betreuen, aber auch die Angehörigen der Patienten sowie Notrufzentralen zu nennen.

Jederzeit

Die externe Verfügbarkeit der Pflegedaten birgt enorme Vorteile. Zum Beispiel wird ein Hausarzt – bei Vorliegen einer entsprechenden Berechtigung – in die Lage versetzt, in der zentralen Datenbank Blutdruckdaten aufzurufen und den aktuellen Gesundheitszustand seines Patienten zu analysieren. Gehbehinderte Menschen können sich so den einen oder anderen Routinebesuch beim Arzt ersparen, weil vor Ort erhobene Informationen effizient verwaltet und zielgerichtet verfügbar gemacht werden.

 

VitaBIT digitale Krankenakte


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